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Bodylift nach Lockwood – Zurück zu einer straffen Haut

Menschen, die in kurzer Zeit Gewicht verloren haben, leiden unter überschüssiger Haut. Das ist meist eine Folge einer starken Gewichtsabnahme und kann für den Betroffenen sehr deprimierend sein. Daher entscheiden sich Menschen für den Schritt eines operativen Eingriffs, um auch den letzten Schritt nach einer solchen Diät zu vollbringen. Die Bodylift Methode nach Lockwood erlaubt es, erschlaffte Haut zu verschieben und somit zu festigen. In diesem Artikel erfährt man alles Wissenswerte über das Bodylift nach Lockwood.

Wie funktioniert das Bodylifting nach Lockwood?

Bindegewebsstrukturen waren früher ein großes Problem für Anti-Fett-Behandlungen. Der Schönheitschirurg Lockwood stellte viele Forschungen zu dem Thema an und fand heraus, dass im Körper sehr stabile Verwachsungszonen zu finden sind. Werden diese Zonen gelöst, ist es möglich, die Haut, welche erschlafft ist, zu verschieben. Somit ist es der Haut wieder möglich, die notwendige Spannung zu erlangen. Auch die Qualität der Haut verbessert sich.

Die Methode gibt es bereits seit fast 20 Jahren. In Deutschland wird sie seit ungefähr 10 Jahren praktiziert, sodass Patienten die Behandlung auch hier von erfahrenen Spezialisten in Anspruch nehmen können.

Wichtig zu wissen: Geeignet ist die Methode allerdings nicht für jeden. Ausgeschlossen sind Frauen, die noch schwanger werden möchten sowie Menschen, die ihr Zielgewicht noch nicht erreicht haben. Aber auch Menschen, die einen hohen Konsum an Nikotin aufweisen oder schwere internistische Erkrankungen aufweisen, sollten auf die Operation verzichten. Menschen mit Blutgerinnungsstörungen oder Diabetes werden ebenfalls andere Methoden empfohlen.

An welchen Körperstellen kann die Bodylift Methode angewendet werden?

Die Bodylift Methode ist sowohl in den oberen als auch in den unteren Körperbereichen möglich. Zum unteren Bodylift gehören die Hüfte, der Bauch, die Oberschenkel und das Gesäß. Wer sich die Brust, die Oberarme oder auch den Rücken straffen lassen möchte, wählt die Behandlung für den oberen Körper aus. Nach einer starken Gewichtsabnahme kommen in den meisten Fällen beide Varianten in Betracht. Der Bauch, die Oberschenkel, die Arme und der Po sind Stellen, die möglichst glatt und straff erscheinen sollen. Mit der Lockwood Methode ist das kein Problem, da überall Verwachsungszonen auffindbar sind, die optimal gelöst werden können.

Achtung: Wer die Behandlung von mehreren Körperregionen plant, sollte mit mehr als einer Operation rechnen. Ein derartig großer Aufwand würde bei nur einer Sitzung viel zu belastend sein. Es handelt sich um einen medizinischen Eingriff, der dem Körper viel Kraft abverlangt.

Welche Aspekte sollten vor, während und nach der Behandlung beachtet werden?

Zuerst muss ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem zuständigen Chirurgen erfolgen. Somit können alle Wünsche genannt und alle Fragen und möglichen Risiken geklärt werden. Natürlich ist nicht immer alles machbar. Wichtig ist es, bereits im Vorfeld alle relevanten Details zu besprechen. Dazu gehören auch die preislichen Aspekte einschließlich einer eventuell notwendigen Nachbehandlung. Nachdem man optimal beraten ist, auch in puncto Vor- und Nachbehandlung, kann die eigentliche Vorbehandlung beginnen.

Vorbereitung auf die Operation: Sobald der Termin für die Operation steht, sollte man sich bereits im Klaren darüber sein, worauf geachtet werden muss. Blutverdünner sollten beispielsweise 3 Wochen vor der Operation abgesetzt werden. Somit ist der Eingriff für Bluter weniger geeignet. Aspirin sowie Vitamin E gehören auch zu dieser Kategorie. Raucher müssen auf Nikotin verzichten. Alkohol und Schlafmittel sollten ebenfalls vermieden werden.

Zudem muss der zu behandelnde Arzt einige Untersuchungen kurz vor der Operation anstellen. Dazu zählen die Anfertigung eines kompletten Blutbildes sowie ein Ultraschall. Sobald ein anderer Arzt die Freigabe gewährleistet, kann die Behandlung beginnen.

Wie lange dauert der Eingriff? Die Operation erfolgt immer unter Vollnarkose. Hierbei kann ein zeitlicher Aufwand von bis zu 7 Stunden entstehen. Somit ist es notwendig, einen stationären Aufenthalt einzuplanen. Dieser ist deutlich länger als bei einem Facelifting und kann sieben bis zehn Tage betragen. In manchen Fällen reichen 4 Tage aus. Das liegt daran, wie gut alles verheilt. Sollte es zu Verzögerungen bei der Heilung kommen, kann sich der Klinikaufenthalt verlängern.

Wie lange man sich im Anschluss ausruht und schont, hängt vom jeweiligen Patienten ab. Überwiegende Bettruhe wird nicht empfohlen, um Thrombose vorzubeugen. Gegebenenfalls können Spritzen zur Thromboseprophylaxe zur Anwendung kommen.

Wie lange dauert die Genesung? Die Drainagen werden etwa 48 Stunden nach dem Eingriff entfernt. Ein spezielles Kompressionsmieder ist jedoch unerlässlich, welcher mehrere Wochen lang getragen werden muss. Körperliche Anstrengungen wie Sport und schwere Arbeit sollten vier Wochen lang gemieden werden, um seiner Gesundheit nicht zu schaden. Zudem ist UV-Einstrahlung in demselben Zeitraum zu meiden. Das gilt für Sonne, aber auch für das Solarium. Sollte man etwas frische Luft schnappen wollen, sollte der Narbenbereich gut verdeckt werden.

Die komplette Verheilung dauert mehrere Monate an, beispielsweise ist die Bauchdecke erst nach ungefähr 3 Monaten komplett verheilt. Somit ist etwas Geduld gefragt, nachdem die Operation durchgeführt wurde.

Welche Nebenwirkungen hat die Behandlung? Schmerzende Wunden sowie Gefühle von Spannungen sind total normal. Jedoch ist es nicht die Norm, dass diese Folgen auftreten. Sollten Schmerzen auftreten, können sie speziell behandelt werden. Um jedoch auf Blutverdünner zu verzichten, ist es von hoher Relevanz, nur jene Schmerzmittel zu nutzen, die der Schönheitschirurg verschrieben oder empfohlen hat. Sollten doch blutverdünnende Mittel konsumiert werden, kann es zu Komplikationen kommen.

Ein wichtiger Punkt: Sollten Gefühle von Taubheit eintreten, so kann weiterhin Ruhe bewahrt werden, da diese Folgen ganz normal sind. Sollte man sich unsicher sein, sollte man seinen Arzt erneut aufsuchen und sich beraten lassen.

Bringt die Operation nach Lockwood Risiken mit sich?

Da es sich um einen riesigen Eingriff handelt, sind Komplikationen und Risiken keinesfalls ausgeschlossen. Jedoch ist das bei jeder Operation der Fall. Eine mögliche Folge einer Straffung kann Thrombose sein. Dank technischer und medizinischer Hilfsmittel ist das Risiko jedoch deutlich geringer worden. Weniger kontrollierbar sind dezente Asymmetrien, die sich im Narbenverlauf und in der Kontur wiederspiegeln können. Längere Nachbehandlungen können zudem eintreten. Nachblutungen können beispielsweise dafür sorgen, dass Blutergüsse entfernt werden müssen. Auch Gewebswasseransammlungen können eintreten, trotz gelegter Drainagen. In diesem Fall ist eine längere Nachbehandlung von Nöten.

Der Nervenbereich kann Schäden mit sich ziehen. Gefühlsstörungen sind eine Folge davon. Nach einigen Monaten kehrt das Gefühl in der Regel wieder zurück, jedoch gibt es auch Ausnahmen, bei denen das Gefühl ausbleibt. Ein allzu großes Defizit stellt das in den meisten Fällen nicht dar, da die behandelten Körperstellen für das Tastempfinden nicht relevant sind.

Für wen ist die Methode nach Lockwood besonders geeignet?

Menschen, die unter einer starken Gewebeerschlaffung leiden, sind mit der Bodylift Methode nach Lockwood bestens beraten. Gerade bei starken Gewichtsschwankungen oder auch bei einer hohen Gewichtsabnahme kann es dazu kommen, dass das Gewebe erschlafft und die Haut Falten wirft. In stärkeren Fällen kann die Haut sogar richtig hängen, was sehr belastend für den Betroffenen sein kann.

Eine Operation kann für jeden Patienten ab 18 Jahren erfolgen. Wichtig ist jedoch, dass man auf Blutverdünner für mehrere Wochen und Monate verzichten kann und zudem keine der genannten Krankheiten aufweist. Zusätzlich sollte immer der Nutzen mit dem Risiko abgewogen werden. Bei nur leichten Gewebeerschlaffungen ist es möglich, die Haut anderweitig zu straffen.

Kosten, Nachhaltigkeit und Arztauswahl

Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sind ein ausführliches Vorgespräch sowie ein guter Spezialist unverzichtbar. Daher sollte weniger auf den Preis, sondern eher auf die Qualifikationen geachtet werden. Eine Operation mit einem solchen Ausmaß kann viele Komplikationen mit sich bringen. Ein Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie besitzt die notwendige Ausbildung und Erfahrung und weiß im Notfall, wie er sich zu verhalten hat.

Der Kostenpunkt ist bei solch einer Operation abhängig vom Umfang. Im Durschnitt liegen die Kosten zwischen 4.000 und 12.000 Euro, wobei die unsere Sektion schon recht günstig ist im Vergleich zum Aufwand. Deshalb sollte bei sehr geringen Kosten genau nachgeforscht werden, welche Erfahrungen und weitere Qualifikationen der Arzt mitbringt.

In Fragen der Nachhaltigkeit kann diese Methode ohne Einschränkungen empfohlen werden. Sobald die Haut gestrafft ist, bleibt sie es auch. Schwangerschaften und weitere Gewichtsabnahmen sollten allerdings vermieden werden.

Fazit: Für wen kommt die Bodylift Methode in Frage?

Menschen, die unter hängender und faltiger Haut leiden, können auf die Bodylift Methode nach Lockwood zurückgreifen. Hierbei ist ein umfassendes Vorgespräch notwendig, um alles genau abwägen und planen zu können. Zudem sollten Betroffene bereits zu Beginn erfahren, was im Rahmen der Behandlung möglich ist und was nicht. Wer seine Haut nachhaltig straffen lassen möchte, ist mit der Methode gut beraten. Jedoch ist sie nicht für jeden geeignet, wenn ein optimales Ergebnis erzielt werden soll. Risiken müssen im Vorfeld abgewogen werden. Es ist also notwendig, in aller Ruhe über alle Faktoren nachzudenken, bevor sich Betroffene für ein Bodylift nach Lockwood entscheiden.